Die Zivilgesellschaft spielt für die neue Regierung eine wichtige Rolle und wird als starker Partner des Staates gesehen. Das wird im Koalitionsvertrag zwischen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP deutlich. Auch die in der Tat erforderliche Modernisierung des Gemeinnützigkeitsrechts soll von der neuen Regierung angegangen werden.

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen begrüßt das und geht davon aus, dass insbesondere auch für Stiftungen in dieser Legislaturperiode Verbesserungen erreicht werden können. Dennoch bleibt viel zu tun, um die Rahmenbedingungen für die zivilgesellschaftliche Arbeit der Stiftungen zu stärken und den wesentlichen Beitrag, den Stiftungen dazu leisten, hervorzuheben.

Der Bundesverband hat bereits eine Reihe von Forderungen für die neue Legislaturperiode erhoben. Sie zielen darauf, mehr Sicherheit für gemeinnützige Tätigkeiten zu schaffen, ein flexibleres Handeln zu ermöglichen und bürokratische Vorschriften zu verschlanken.