Am 24. Januar war der Internationale Tag der Bildung der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur). An diesem Tag wurde daran erinnert, dass sich die Weltgemeinschaft mit der Verabschiedung der Globalen Nachhaltigkeitsagenda dazu verpflichtet hat, bis 2030 eine hochwertige, inklusive und chancengerechte Bildung für Menschen weltweit und ein Leben lang sicherzustellen (Agenda Bildung 2030).
Die Deutsche UNESCO-Kommission schreibt auf ihrer Web-Seite: “Bildung ist ein Menschenrecht und der Schlüssel zu individueller und gesellschaftlicher Entwicklung. Sie befähigt Menschen dazu, ihre Persönlichkeit zu entfalten und ein erfülltes Leben zu führen. Bildung stärkt Demokratie, fördert Toleranz und eine weltbürgerliche Haltung. Zugleich ist Bildung Voraussetzung für Nachhaltigkeit. Sie ermöglicht es dem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen, mit Wandel und Risiken umzugehen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Damit Bildung ihr Potenzial entfalten kann, muss sie hochwertig, inklusiv und chancengerecht sein.”
Umso wichtiger ist es daher in Zeiten der Corona-Pandemie, nicht nur die Risikogruppen vor einer Erkrankung zu schützen oder das Gesundheitssystem vor einem Kollaps zu bewahren, sondern auch unser Bildungssystem, speziell Kitas und Schulen, so auszustatten, dass es diesem Anspruch gerecht werden kann.




