Eine Nachfrage bei zwei Förderprojekten, die Kinder und Jugendliche in persönlichen Krisensituationen betreuen, macht schnell deutlich, wie stark diese von den Einschränkungen durch den inzwischen mehr als vier Monate anhaltenden Lockdown betroffen sind.
Oliver Piper zitiert in einem Artikel der Deutschen Welle (Link siehe unten) den Bonner Kinderarzt Axel Gerschlauer: „Verhaltensauffälligkeiten, verzögerte Sprachentwicklung, viele Kinder sind auch sehr viel dicker geworden. Massiver Medienkonsum. Und Eltern, die nicht mit den Kindern zu den Vorsorgeuntersuchungen kommen.“
Das deckt sich mit dem, was wir in unserer Blitzumfrage gehört haben. Hinzu kommt die steigende Zahl von häuslicher Gewalt in unterschiedlichster Form. Die ganzen Auswirkungen des Lockdowns kann man teilweise nur erahnen. Die Nachfrage nach Beratungs- und Behandlungsterminen ist sprunghaft gestiegen, vor allem für Kinder.
Umso wichtiger ist es daher für die Dr. Bergmann Stiftung, sich für das Thema Krisenbewältigung weiterhin einzusetzen.




